Ochtendung und die Herausforderung von Steinschlägen
Die Bundesstraße B256 und die Verbindungsstraßen in Richtung Andernach oder Mayen sind täglich befahren – besonders von Berufspendlern und Lkw-Verkehr. In Wintermonaten kommt Straßenstreusplitt hinzu, das sich zu Steinschlagrisiken entwickelt. Ein Riss von wenigen Zentimetern in der Scheibe kann schnell zur Sicherheitsgefahr werden: Fahrerassistenzsysteme erkennen die Umgebung nicht korrekt, Airbag-Sensorik kann beeinträchtigt sein. Ein Scheibentausch ist dann nicht nur eine Reparatur, sondern eine Sicherheitsmaßnahme.
Reparatur oder Tausch: Wie wir vor Ort entscheiden
Nicht jeder Steinschlag erfordert sofort einen Scheibentausch. Ein kleiner Chip von wenigen Millimetern Durchmesser lässt sich oft reparieren – durch Harz-Injektion wird die Bruchstelle verfestigt und die Ausbreitung gestoppt. Ein großflächiger Riss oder ein Schaden im Sichtfeld des Fahrers erfordern dagegen den vollständigen Tausch mit Originalglas oder hochwertigen Alternativen.
Unser Ablauf ist immer gleich: Der ausführende Fachbetrieb inspiziert den Schaden, schätzt Lage, Größe und Tiefe ein. Dann entscheiden Sie gemeinsam – und wir wickeln die Versicherung ab. Die Werkzeuge und Materialien sind mobil an Bord, sodass die Arbeit oft an demselben Tag erfolgt. Bei modernen Fahrzeugen mit ADAS (Fahrerassistenzsystemen) gehört auch die Kalibrierung zum Service: Statisch vor Ort oder später in der Werkstatt – wir klären die beste Variante.
Versicherung und Kostenklarheit
Glasschäden sind in der Teilkasko-Versicherung in der Regel enthalten. Hier ist wichtig zu wissen: Eine Steinschlag-Reparatur läuft häufig ohne Selbstbeteiligung, weil der Schaden klein bleibt und die Scheibe erhalten werden kann. Beim kompletten Scheibentausch greift die Teilkasko abzüglich Ihrer vereinbarten Selbstbeteiligung – üblicherweise liegen diese Werte zwischen 100 und 300 Euro, je nach Vertrag.
Entscheidend: Ihr Schadenfreiheitsrabatt bleibt in beiden Fällen erhalten, sofern die Versicherung den Fall als Glasschaden anerkennt. Wir klären vorab mit Ihrer Versicherung, welche Leistungen anfallen, und informieren Sie über die genaue Selbstbeteiligung. So entstehen keine bösen Überraschungen an der Werkbank.
- Steinschlag-Reparatur – kleine Chips und oberflächliche Kratzer durch Harz-Injektion verfestigen.
- Windschutzscheibe tauschen – wenn Risse großflächig sind oder im Sichtfeld liegen.
- Seiten- und Heckscheibe – auch Seitenscheiben und Heckscheiben werden vor Ort getauscht.
- Versicherungsabwicklung – wir klären die Deckung mit Ihrer Teilkasko und beantragen die Kostenübernahme.
- ADAS-Kalibrierung – Fahrerassistenzsysteme (Spurhaltung, Notbremse, Tempomat) werden nach dem Scheibentausch justiert.
- Mobiler Service – Reparatur und Tausch finden oft an Ihrem Standort statt, nicht in der Werkstatt.
- Aushärtezeit beachten – nach dem Kleben muss die Scheibe aushärten; wir informieren Sie über Wartezeiten und Fahrtfreigabe.
Der Ablauf: Von der Schadenmeldung bis zur Fahrtfreigabe
Rufen Sie an: +4917665108837. Kurze Beschreibung des Schadens – Steinschlag oder Riss, Lage an der Scheibe, betroffenes Fahrzeugmodell. Wir koordinieren einen Termin mit dem ausführenden Fachbetrieb in Ihrer Nähe. Oft geht das sehr zeitnah, manchmal noch am selben Tag.
Vor Ort beurteilt das Team den Schaden unter Tageslicht und mit Spezial-Werkzeugen. Ist eine Reparatur ausreichend, folgt die Harz-Injektion und Aushärtung – etwa 30 bis 60 Minuten je nach Temperatur und Harz-Typ. Ist ein Tausch nötig, wird die alte Scheibe fachgerecht entfernt, die neue verbaut und geklebt. Die Aushärtezeit des Klebstoffs beträgt meist 24 Stunden; danach ist das Auto wieder fahrtüchtig.
Moderne Fahrzeuge mit Frontkamera oder Radar-Sensoren brauchen anschließend eine Kalibrierung: Der Fachbetrieb stellt fest, ob diese vor Ort statisch möglich ist oder ob ein Termin in der Partnerwerkstatt mit dynamischer Kalibrierung (Testfahrt) nötig ist. Wir informieren Sie über beide Wege und klären die Abrechnung.